Wohnraum

Die Elektroausstattung in der Leistungsbeschreibung detailliert festlegen.

Den Traum vom eigenen Haus, das genau den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht, erfüllen sich viele Verbraucher mit entsprechenden Bauträgern und Fertighausanbietern. Ein böses Erwachen gibt es jedoch, wenn die Neubauten nicht mal den Mindestanforderungen entsprechen, beispielsweise in Bezug auf den Umfang elektrischer Installationen. Da es keine einheitlichen gesetzlichen Ausstattungsnormen gibt, legen immer noch zu wenig Fertighausfirmen und Bauträger einen Schwerpunkt auf die Elektroinstallation. Die Folge ist eine unzureichende Ausstattung, die deutlich unter dem empfohlenen Standard liegt.

Frau mit Fön

Fehlerstrom-Schutzschalter bieten zuverlässigen Schutz gegen elektrischen Schlag / FI-Schutzschalter Typ F erfassen Fehlerströme mit Mischfrequenzen.

Kühlschrank, Computer, Spielekonsole, Kaffeemaschine oder Elektrowerkzeug – im Alltag kommt eine Vielzahl an elektrischen Geräten ganz selbstverständlich zum Einsatz. „Überall im Haus können diese Geräte normalerweise sicher betrieben werden, ohne dass die Gefahr eines elektrischen Schlages besteht. Ist allerdings ein Gerät defekt oder wird es falsch benutzt, dann können gefährliche Situationen für den Benutzer entstehen“, erklärt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+.

Licht und Co: Altersgerechtes Wohnen kann auch eine Frage der Technik sein.

Wer bis ins hohe Alter zu Hause wohnen möchte, sollte vorausschauend planen – nicht nur mit baulichen Vorkehrungen, sondern auch mit technischen Lösungen. Sie bringen Erleichterungen im Alltag, bauen Barrieren ab und bieten zusätzliche Sicherheit für Menschen mit Einschränkungen, aber auch für alle anderen Hausbewohner von jung bis alt. Eine ausreichende Beleuchtung beispielsweise kann Unfallgefahren vorbeugen und für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen. “Sinnvoll sind beispielsweise zusätzliche Orientierungsleuchten an der Wand oder am Boden, besonders in Flur- und Treppenbereichen”, rät Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

Elektronische Schutzeinrichtungen helfen ungebetene Gäste abzuschrecken.

Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass die Einbruchzahlen stetig steigen. So wurden 167.136 Wohnungseinbrüche im Jahr 2015 registriert, rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Gerade in den Monaten Oktober bis März sind Langfinger im Schutz der früh einsetzenden Dämmerung aktiv. „In vielen Fällen handelt es sich um Gelegenheitsdiebe, die mit den richtigen Schutzmaßnahmen abgeschreckt und an ihrem Vorhaben gehindert werden können“, erklärt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. Neben mechanischen Einrichtungen wie speziellen Türschlössern oder Schutzbeschlägen sorgen elektronische Systeme für zusätzliche Sicherheit.